Dipl.-Geograf Michael Schmidt

Masken tragen?

Wie geht’s? Wie soll’s einem schon gehen?

Schon die Frage ist eine Zumutung. In diesen Zeiten. 


Am alltäglichsten, deutlichsten, offenbart sich das Problem bei der Maske. Wer sie trägt, schützt alle, die sie nicht tragen, aber nicht sich selbst vor denen, die sie verweigern. Die Maske unter der Nase ist kein Entgegenkommen, sie nur manchmal zu tragen kein Mittelweg.

Die Maske, sagt der Psychologe Stephan Grünewald, markiert nun eine Gesinnung. Für sich selbst oder für alle. Es ist nicht möglich, sich nicht dazu zu verhalten. Der Kompromiss kommt einer Verweigerung gleich.



Wie geht’s? Geht schon. Muss. Danke. Es gibt auch Wegweiser, wie diesen, im Bregenzerwald.